Feine Faselwesen

hier kommen jeweils bildausschnitte in reihe hin
Auf einer Wiese liegen und in den Himmel schauen. Einem Lufthauch folgend, fließen wilde Figuren ineinander. Herumwabernde Wölkchen beflügeln Erinnerungsschnipsel, nehmen ihren Lauf und es ist gemütlich und spannend zugleich, ihnen nachzuhängen. Gedanken rennen, schweben, rumpeln, räkeln sich.
– Kurz vor Überschreiten der Grenze zur Genialität, biegt irgendwer falsch ab. Die schweifenden Gedanken lösen sich zusammen mit dem schon fast perfekten Himmelskunstwerk in Luft auf. Die beinah druckreife Formel für Weltfrieden ist weg und die schräg zur Seite driftende Kulisse bildet einen wolkenwatteweichen Klumpen.
„Och nööö!“
Aber he, nur Mut, es braut sich bestimmt bald wieder eine vielversprechende Inspiration zusammen.
Und falls gerade kein Wetter zur Hand ist:
Feine Faselwesen!


